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Mediation & Konfliktklärung

Kurz gesagt

Mediation ist ein freiwilliges, vertrauliches und strukturiertes Verfahren. Die Beteiligten erarbeiten ihre Lösung selbst – ich sorge als allparteilicher Dritter für einen fairen Prozess. Ziel: eine tragfähige Lösung für das künftige Miteinander – oder Nebeneinander.

Sie entscheiden, nicht ein Gericht. Die Verantwortung für das Ergebnis bleibt bei Ihnen; ich verantworte den Prozess.

Was systemische Mediation anders macht

Konflikte stehen selten für sich allein. Sie sind eingebettet in Teams, Organisationskulturen und Beziehungen. Systemische Mediation schaut auf diese Wechselwirkungen – nicht nur auf den sichtbaren Streitpunkt. So werden Zusammenhänge sichtbar, die hinter dem Streitpunkt liegen, und Lösungen möglich, die beide Seiten tragen.

Typische Anlässe

  • Konflikte in Teams und zwischen Kolleg:innen
  • Spannungen zwischen Führungskräften oder zwischen Führung und Team
  • Konflikte an Schnittstellen – zwischen Abteilungen, Rollen oder Bereichen
  • Konflikte im unternehmerischen Umfeld (z. B. zwischen Gesellschafter:innen, Partner:innen, in Familienunternehmen)

Konflikte haben dabei oft mehrere Ebenen zugleich – etwa unterschiedliche Interessen, Ziele, Rollen, Verteilungsfragen, Werte oder verletzte Beziehungen. Mediation macht diese Schichten sichtbar und bearbeitbar.

Mediation statt Gericht

Mediation ist ein einvernehmliches Verfahren – anders als Gerichts- oder Schiedsverfahren, bei denen ein Dritter entscheidet. Sie behalten die Kontrolle über das Ergebnis und die Arbeitsbeziehung. Und Sie finden Lösungen, die zu Ihren Interessen passen, nicht nur zur juristischen Ausgangslage.

So arbeite ich

  • Allparteilich – ich stehe auf allen Seiten zugleich und sorge für Fairness und Augenhöhe.
  • Interessenorientiert – wir arbeiten hinter den festgefahrenen Positionen die eigentlichen Interessen heraus. Dort liegt der Raum für Lösungen, von denen beide Seiten profitieren.
  • Vertraulich – was Sie in der Mediation sagen, bleibt vertraulich.
  • Strukturiert – ein klares Phasenmodell gibt auch in aufgeladenen Situationen Orientierung und Sicherheit.

Ablauf in fünf Phasen

  1. Auftakt und Rahmen – ankommen, Verfahren klären, Arbeitsatmosphäre schaffen
  2. Themen sammeln – worum geht es? Gemeinsam eine Themenlandkarte erstellen
  3. Konflikt bearbeiten und Interessen klären – verstehen, was hinter den Positionen liegt (Verständnis, nicht Einverständnis)
  4. Optionen entwickeln und bewerten – Lösungsideen sammeln, prüfen und zu einem Lösungspaket zusammenführen
  5. Abschluss – Vereinbarung ausformulieren, Folgetermin zur Sicherung

→ Mehr zum Ablauf und den Prinzipien


Nächster Schritt

Erstgespräch vereinbaren – unverbindlich. Wir klären, ob und wie ich Sie unterstützen kann.

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